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Hier finden Sie VIELES, leider noch nicht alles,
was Ihnen ein Stück weiter helfen könnte........ 

Wenn Sie für uns wissenswertes haben, würden wir uns freuen, wenn wir es hier mit einstellen dürften.

Dies ist eine private Ansammlung von Anregungen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt oder Heilpraktiker.

 

- Augenpflege -

Die Augen des Hundes sollten klar sein.

Bei vielen Hunden sammelt sich Tränenflüssigkeit in den Augenwinkeln. Dieses Sekret entfernt man mit einem feuchten weichen Tuch. Die Augen sollten regelmäßig auf eventuelle Rötungen, tränendem Ausfluss und Fremdkörper kontrolliert werden.

Gerötete oder mit gelbem/grünem Eiter gefüllte Augen weisen auf eine mögliche Infektion hin.

Mit zunehmendem Alter des Hundes können die Augen bläulich werden. Grund dafür ist die Ansammlung von abgestorbenen Augenzellen in der Mitte des Auges, was aber keine Beeinträchtigung für den Hund darstellen muss. Ist das Blau jedoch mit einem trüben Film überzogen oder mit silbernen Flecken durchsetzt, so kann dies auf eine Erkrankung hinweisen und sollte untersucht werden.

Blutunterlaufene Augen, die den Hund schmerzen und zudem noch bläulich sind, können auf ein Glaukom hinweisen. Hier sollte man sofort den Tierarzt aufsuchen, da es sich um eine sehr ernste Erkrankung handelt, die ohne Behandlung zur Erblindung führen kann.

 

- Augenerkrankung -

Bei Erkrankungen am oder im Auge können Sie sich vertrauensvoll an die Tierklinik Römische Villa Herrn Dr. Backhaus wenden. www.tierklinik-roemische-villa.de

Text aus der Homepage von Dr. Backhaus

 

- Auslauf -

Ein wichtiger Aspekt für die Anschaffung eines Hundes. Sicherlich benötigt ein Yorkshire Terrier nicht so viel Bewegungsspielraum wie eine Deutsche Dogge. Dennoch ist es z.B. ein Irrglaube, dass ein Windhund unbedingt stundenlange Spaziergänge haben muss, oder unbedingt auf die Rennbahn muss. (Unsere Erfahrung sieht da ganz anders aus) Grundsätzlich sollte man den Auslauf so gestalten, dass der Hund sich austoben kann und gleichzeitig eine Beschäftigung  hat, so dass es kein Streuner wird. Einmal am Tag flitzen mit Artgenossen und/oder mit seinem Besitzer ausgiebig spielen, sorgen für einen ausgeglichenen Hund. ( 2-3 kurze Auslaufe kommen je nach Hund natürlich noch dazu) 

Wichtig beim Auslauf ist auch, dass er seinen Instinkten folgen kann, wie herumschnüffeln, stöbern und auch wühlen.

Unter www.m-u-t.net und dort unter  -Ausläufe/Treffen – finden Sie möglicherweise etwas für Sie und Ihren Hund.

 

- Bachblüten-Therapie -

Für den einen Humbug und Geldmacherei und für den anderen wichtiges Hilfsmittel. Die Erfolge der Bachblüten-Therapie sind allerdings nicht von der Hand zu weisen. Z.B. haben die sogenannten Second-Hand-Hunde überwiegend eine unbekannte Vorgeschichte. Nach einer gewissen zeit der Eingewöhnung stellt man dann als neuer Besitzer Eigenheiten an seinem Vierbeiner fest, die seelischer Natur sind. Genau hier kann die Bachblüten-Therapie sehr gute Dienste leisten. Fragen Sie bei einem Heilpraktiker nach.

- Borreliose - (Mittelmeerkrankheit)

Die Borreliose wird überwiegend durch Zecken übertragen und ist eine bakterielle Infektion. Die Krankheit beginnt oft erst Tage oder Wochen nachdem die Zecke Blut gesaugt hat. Zu Beginn zeigen sich beim Hund wenig markante Symptome, wie z.B. Mattigkeit, Appetitlosigkeit und Fieber. Die dann einsetzenden Gelenksentzündungen lassen schon eher einen Verdacht auf Borreliose aufkommen. Aufgrund der sehr schmerzhaften Schwellungen beginnt der Hund zu lahmen und im weiteren Verlauf können auch Nervensystem, Herz, Nieren und andere Organe geschädigt werden. Die Behandlung der Borreliose ist zwar möglich, doch sehr langwierig.

Infizieren kann man sich praktisch überall, da fast überall Zecken beheimatet sind, allerdings trägt nicht jede Zecke den Erreger in sich. Zeckensaison ist von März bis Oktober mit Höhepunkten im Frühjahr und Herbst.

Eine Impfung ist möglich, aber nicht empfehlenswert. Besser ist es z.B. Frontline (Tierarzt) zu verwenden und den Hund nach den Spaziergängen in der Saisonzeit immer nach Zecken abzusuchen.

- Babesiose - (Mittelmeerkrankheit)

Wird durch Zecken übertragen. Babesiose gibt es in vielen Europäischen Ländern, inzwischen auch in Süd-Deutschland, vor allem aber im Mittelmeerraum sowie in östlichen Ländern. Babesien befallen die roten Blutkörperchen und zerstören sie. Bei zu später Erkennung führt Babesiose häufig zum Tod des Tieres. Symptome: Übelkeit, Schwäche, später hohes Fieber, dunkler Urin. 

Einige Babesien können über Zecken auf Menschen übertragen werden. 


- Betteln -

"So wie man es anfängt, so muss man es treiben." sagte schon meine Großmutter. Klar, so ein Hundeblick kann Steine erweichen. Macht nichts, Hundebesitzer müssen härter als Steine sein, oder die Aufdringlichkeit zu jeder Zeit und an jedem Ort ein Hundeleben lang ertragen.

Konsequente Erziehung, am Anfang schwer, aber später liebt man den Hund noch mehr....

- Clickertraining -

Leider fehlen hier die fundierten Informationen.


- Chippen -

Jedes Tier sollte gechippt sein. D.h. dem Tier wir ein winzigkleines Teil vom Tierarzt unter die Haut gespritzt. Dieser Chip macht es möglich jedes Tier zu identifizieren sofern es z.B. bei TASSO gemeldet ist. www.tasso.de

- Dominanz -

Wird sehr häufig gleichgesetzt mit Aggression was nicht richtig ist. Auch die Aussage " Ich habe einen dominanten Rüden, das ist ebenso." ist Quatsch. Dominanz ist auch nicht automatisch mit Rüde in Verbindung zu setzen. Das Verhalten des Hundebesitzers lässt den Hund Dominanz zeigen oder auch nicht. Erkennt ihr Hund sie als Führer an und vertraut ihnen, so bracht Ihr Hund keine Führungsqualitäten zu entwickeln (Dominanz zu zeigen ). Sie zeigen Ihrem Hund aber nicht durch Gebrüll oder gar Prügel, dass sie der Herr sind, sondern durch stabiles Verhalten eben durch Souveränität.

 

- Ehrlichose -  (Mittelmeerkrankheit)

Übertragung durch Zecken. Ehrlichiose gibt es überall in Europa, aber besonders häufig im Süden und in östlichen Ländern. Ehrlichien sind eine Art von Bakterien. Sie befallen die weißen Blutkörperchen und schädigen das Immunsystem.  Eine unbehandelte Ehrlichiose kann infolge zunehmender, ggf. über Jahre andauernder, schleichender Blutungsneigung zum Tod des Tieres führen. Ehrlichiose ist vermutlich nicht auf Menschen übertragbar.

Symptome: Manchmal keine. Häufig sind hohes Fieber, Schwäche, Gelenkbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen. Absinken der Thrombozyten ist typisch (Blutungsneigung)

 

- Erziehung -

Ist ein tägliches immer wiederkehrendes "Hürdenspiel". Bei einem Welpen fällt man sehr leicht über diese Hürde. Denn so einem kleinen Kerl kann man doch nicht böse sein "so süß und goldig" wie der ist. ABER dem Großen Kerl sind sie wohl böse, wenn er etwas tut was ihnen nicht gefällt. OBWOHL sie es dem Junghund vor 3 Monaten noch erlaubt haben was er jetzt sein lassen soll.......

Vom ersten Tag an gibt es Regeln, die klar, eindeutig und unmissverständlich sind für alle Beteiligten.

Denken Sie immer daran, dass der Hund erst unsere Sprache verstehen muss und Inkonsequenz nicht zuzuordnen weiß. Z.B. freut sich der Hund, wenn sie den Hausschlüssel nehmen, denn dann geht es raus. Schlüssel = positiv!!. Wenn dann plötzlich mit dem selben POSITIVEN Schlüsselbund nach dem Hund geworfen wird, weil er etwas getan hat außerhalb der Reichweite von Ihnen, kann der Hund nicht verstehen was damit gemeint ist. Und schon gibt es ein Missverständnis.

- Ernährung -

Ein heikles und gleichzeitig ein wichtiges Thema. Der Hund hat ganz andere Bedürfnisse um gesund zu bleiben wie der Mensch. Von daher muss es ein gute, ausgewogene auf den Hund abgestimmte Ernährung sein. Wenn man am Futter spart, spart man am falschen Ende, denn Tierarztrechnungen sind im Regelfall weit aus höher als ein gutes Futter je kosten kann. Achten sie auch beim Futter auf den "Beipackzettel", Welcher Hund benötigt Farbstoffe, Aromastoffe (künstlich), Lockstoffe usw., das ist für den Käufer gemacht und nicht für den Hund.

Aus diesem Gründen füttere ich unseren Hunden:

Happy Dog Supreme, www.hahuti.de

Noch ein Tipp: Bei großen Hunden ist es besser den Napf hoch zu stellen, da so eine bessere Haltung gewährleistet ist.

- Essensreste -

Grundsätzlich NEIN !! Der Hund benötigt andere Futterkost um gesund zu bleiben. Außerdem verträgt der Hund viele Lebensmittel nicht, die dem Menschen nicht schaden. Eine einfache Überlegung: Haben sie schon einmal einen Hund mit Salzstreuer und Pfeffermühle gesehen??


- Futter -

Es gibt Trockenfutter und Nassfutter. (Siehe unter "T" und "N" nach )

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit selbst zu kochen, was im Einzelfall notwendig und auch richtig ist. Nach einer OP, bei einem Hund der in der körperlichen Aufbauphase ist oder auch wegen einer Allergie.

In jedem Fall sollte das Futter immer auf die Bedürfnisse des jeweiligen Hundes abgestimmt sein.

Eine Gute Beratung erhielten wir bei: www.hahuti.de und  www.schecker.de

- Familienanschluss -

Ganz ehrlich, wer hätte nicht gerne Familienanschluss, so auch der Hund. Der Hund ist ein Rudeltier und die Familie ist das Ersatzrudel. Es ist außerdem nachgewiesen, dass ein Hunde der in eine Familie integriert ist, Dinge schneller und teilweise automatisch lernen.

Drehen sie einfach mal den Spieß herum: Sie sitzen ganz alleine in ihrem Zwinger draußen im Garten und Ihr Hund sitzt mit seiner Familie gemütlich auf dem Sofa und sehen gemeinsam einen Film an. Sie da draußen im Zwinger gehören nicht dazu. Ein ganz tolles Gefühl, oder....


- Galgo Espaniol -

Der etwas andere Familienhund !!! (meiner Meinung nach, JA)

- Der Galgo ist der Windhund Spaniens. Er wurde dort seit Jahrhunderten als Jagdhund auf Hasen gehalten und seine Zucht ist heute noch ausschließlich auf den Gebrauchswert ausgerichtet.

In der Wohnung ist er ein ruhiger Vertreter, der mit Fremden vorsichtig aber nicht aggressiv ist.

Der Galgo kommt in zwei Haarvarianten vor: Kurzhaar und Rauhhaar.

Nur auf den ersten Blick ist der Galgo dem Greyhound ähnlich. Tatsächlich ist der Galgo Espaniol ein ausdauernder, sehr robuster Hund, dessen Bestimmung die Hasenjagd im offenen kargen Gelände mit steinigem , scharfkantigem Untergrund war und in Spanien Heute noch ist. Leider hat das in Spanien vor dem Krieg eingeführte Profiwindhundrennen den Galgo Espaniol sehr geschadet. Der Galgo Espaniol existiert in seiner ursprünglichen reinen Form kaum noch. Infolge des professionellen Windhundrennsports wurden Galgo Espaniol mit Greyhounds gekreuzt. Heute bemühen sich Züchter außerhalb Spaniens den ursprünglichen Typ wieder herauszuzüchten.

Besondere Eigenschaften seines Wesens sind seine ursprünglich natürliche, feurig und gleichzeitig zurückhaltende Art, mit situationsbedingter Eigenwilligkeit. ( Dem kann ich zustimmen.)

 * PFLEGE UND HALTUNG:

pflegeleicht, ruhig im Haus, bewegungsfreudig im Freien, erziehbar mit klarer Erziehungsmethode, anhänglich an seinen Besitzer, Fremden gegenüber zurückhaltend und vorsichtig, aber nicht aggressiv. (Dem stimme ich soweit ebenfalls zu. )

 

- Haut & Haar -

Das Fell ist das Erste was man sieht. Auf einer gesunden Haut wächst ein schönes gesundes Fell.

Es fängt bei einer gesunden , ausgewogenen und auf den Hund abgestimmten Ernährung an. Und geht weiter zur Pflege der Haut und des Fells von Außen.

Ein paar Tricks gibt es natürlich. Nein, der Hund muss nicht eingeölt werden um ein glänzendes Fell zu haben. Wenn im Futter ausreichend Omega 3 Bestandteile enthalten sind, ist das sehr gut. Man kann aber auch dem Hund z.B. am Freitag etwas Thunfisch mit Öl ins Futter eben, oder Leinöl sowie Traubenkernöl verfehlt ihre Wirkung nicht. Ab und zu auch etwas Quark oder Joghurt, schmeckt gut und tut dem Darm und Knochen gut. Zur Immunstärkung kann man etwas Apfelessig mit ins Futter geben.

Bei all dem darf das Bürsten/Kämmen des Hundes nicht vergessen werden. Man entfernt nicht nur abgestorbene Hautschuppen und Haare sondern fördert die Durchblutung der Haut. Herr und Hund verbringen Zeit miteinander und genießen diese, hoffentlich.


- Halsband -

Wer kauft sich schon ein Halsband, das ihm nicht gefällt???

Wer hat es nicht gern, dass sein Hund "schick" ist....

Jeder Hund hat andere Bedürfnisse durch seinen Körperbau. Z.B. der Windhund benötigt ein breiteres Halsband, denn man will den Hund ja nicht erwürgen, wenn er mal ziehen sollte.

Wir haben die unterschiedlichsten Materialien ausprobiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass ein Halsband auf das Verhalten des Hundes abgestimmt sein sollte. Ein Hund der ständig im Wasser ist und sich eindreckt benötigt eben ein strapazierfähiges Halsband.

Für den Alltag gibt es z.B. eine Halsband: Grundmaterial Nylonband und zu Verschönerung eine Borte je nach Geschmacks. Sehen Sie sich einfach in meinem SHOP mal um.

Auch ein Lederhalsband ist etwas wunderschönes, nur gute Qualität ist schwer zu bekommen. Einige Modelle finden Sie hiervon in meinem SHOP.

Die Sicherheit ist für den Hund genauso wichtig wie für den Menschen. Daher sollte man immer rechtzeitig an die dunkle Winterzeit denken. Ein Halsband das zu dünn ist und womöglich unter dem Fell verschwindet ist raus geworfenes Geld. Wir haben breite, über die ganze Fläche des Halsbandes reflektierende Halsbänder, die speziell angefertigt werden.

Schauen Sie einfach im meinem SHOP um, Sie finden mit Sicherhit etwas.... 



- Herzwürmer- Filarien  ( Mittelmeerkrankheit )

Wird übertragen je nach Art durch Stechmücken, Zecken oder Flöhe sowie im Mutterleib auf die Welpen. Die Erreger befallen als winzige Mikrofilarien zunächst das Blut und später als Makrofilarien je nach Art das Herz, Lunge und andere Organe oder das Bindegewebe und die Haut. Behandelt wird je nach Art Injektion eines Antiparasitikums. Bei starkem Befall mit Herzwürmern (Dirofilaria immitis) ist ggf. zusätzlich eine chirurgische Entfernung der erwachsenen Würmer erforderlich. Rechtzeitige Behandlung führt oft zum Erfolg. Unbehandelt führt besonders der Herzwurm zum Tod des Tieres.

Symptome:Bei einigen Arten keine, bei anderen sehr unterschiedlich. Vorkommen können Husten, Gewichtsverlust, Schwäche, Atemnot oder Hauterhebungen und Ekzeme.

- Homöopathie -

Ein weites Gebiet und auch dicht besiedelt von den unterschiedlichsten Charakteren.

Homöopathie ist nicht Jedermanns Sache, nur die bereits erzielten Erfolge sind nicht von der Hand zu weisen.

Textauszug von der Homepage der Tierklinik Römische Villa Dr. Backhaus www.tierklinik-roemische-villa.de

HOMÖOPATHIE:

Durch eine bestimmte Art von Verdünnung (Potenzierung) werden die Informationen von Pflanzen und Mineralien auf Trägermedien übertragen, die wiederum dem Körper bei der Eigenregulation gestörter Regelkreise helfen.

- Hundeschule -

Nicht alle Hund sind gleich. Von daher ist es in jedem Fall ratsam sich nach einer Hundeschule in seiner Nähe umzusehen. Lassen sie sich beraten und gehen sie mal zu einer Schnupperstunde hin, denn nicht

jede Hundeschule ist eine gute Hundeschule.

Überlegen sie sich genau welche Ziele sie mit ihrem Hund verfolgen wollen und welche Ziele sich auch verfolgen lassen.

Uns hat die Haager Hundeschule von Frau A. Dentz sehr weiter geholfen. www.hahuti.de



- Impfung -

Notwendig und über aus wichtig. Zumal es auch keine große Aufwand ist. Einmal im Jahr seinen Hund zum Tierarzt zu bringen und impfen zu lassen.

Empfohlenes Impfschema:

8. Lebenswoche: 1. Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose und Zwingerhusten.

12. Lebenswoche: 1. Impfung gegen Tollwut und 2. Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose und Zwingerhusten.

16. Lebenswoche: 2. Impfung gegen Tollwut

Danach sollten jährlich folgende Impfungen wiederholt werden:
– Staupe / – Hepatitis / – Leptospirose / – Parvovirose / – Zwingerhusten / – Tollwut

Je nach Serum, müssen Hunde nur noch alle 3 Jahre Tollwut geimpft werden. Fragen Sie Ihren Tierarzt welches Serum er verwendet.

Haben Sie allgemeine Fragen, oder eventuell einen empfindlich reagierenden Hund, oder Sie möchten Ihren Hund mit den neusten Impfmethoden impfen lassen, dann wenden Sie sich an die Tierklinik Römische Villa Dr. Backhaus www.tierklinik-roemische-villa.de


- Jagdtrieb -

Der eine mehr, der andere weniger. Wieder ist es Rasse- und Hundewesen abhängig. Achtung, auch ein Pudel hat Jagdtrieb nur keiner vermutet es. Früher wurde der Pudel auch für die Jagd eingesetzt.

Aus einem geprägten Jagdhund werden sie nur schwer einen Jagdignoranten machen können. Allerdings kann man sich auch den Jagdtrieb bei der Erziehung zu nutze machen. Ein Umgestalten des Jagdverlangens in einen Spieltrieb bringt allen Beteiligten etwas.

 

- Kastration -

Kastration bei einer Hündin:

Dies ist eine "große OP", da es eine Bauchraum-OP ist. Für die versierten Tierärzte allerdings ein Routine Eingriff. Was eindeutig FÜR eine Kastration spricht ist unter anderem:

> die Läufigkeit wird unterbunden, d.h. im Haus werden keine Blutflecken mehr hinterlassen,

> Rüden werden nicht mehr angelockt,

> die Hündin wird ruhiger,

> die Fortpflanzung und damit unerwünschte Würfe werden vermieden,

> Scheinschwangerschaften, wie sie bei manchen Hündinnen nach der Läufigkeit auftreten, bleiben fortan aus,

>Infektionen der Gebärmutter und Tumore der Eierstöcke werden vermieden, die Häufigkeit von Brusttumoren nimmt ab.

Kastration bei einem Rüden:

Die OP ist eine recht einfach, da es sich quasi um einen Hautschnitt handelt.

Die Vorteile bei einem Rüden sind nicht von der Hand zu weisen:

> Das sexuelle verlangen bleibt aus, so dass andere Tiere oder auch Personen nicht mehr besprungen werden,

> der Rüde wird nicht mehr "nervös" oder frustriert, wenn er eine läufige Hündin in seiner Umgebung in die Nase bekommt,

> der Drang, ausreißen zu wollen um sich außerhalb seine Refugiums herum zu treiben verringert sich und somit verbessert sich die Lebensqualität von Hund und Mensch,

> die Aggressivität andern Rüden gegenüber verringert sich oder verschwindet sogar gänzlich,

> das Risiko möglicher Erkrankung an der Prostata und anderen Organen verringert sich.

Was in jedem Fall unbedingt beachtet werden sollte ist, dass der Tierarzt Erfahrung mit Windhunden haben muss. Da Windhunde einen andern Stoffwechsel, Kreislauf und Herzverhalten haben als andere Hunde. Daher auch die Narkose darauf ausgerichtet sein muss.

Aus eigenen Erfahrungen ist es wichtig den richtigen Arzt zu haben. Wir haben unsere Hündin ein zweites Mal kastrieren lassen müssen. Aufgrund der zu erwartenden Schwierigkeiten haben wir uns für die Tierklinik Dr. Backhaus entschieden und das war gut so!!!! www.tierklinik-roemische-villa.de


- Kind & Hund -

Kinder sind überall und Hunde sind es auch. Von daher werden Kind und Hund sicherlich aufeinander treffen. Der respektvolle Umgang ist der Schlüssel zum Erfolg. Auch Eltern, die keinen eigenen Hund haben, sollten Ihren Kindern dennoch versuchen  den Umgang mit Tieren zu vermitteln. 

Einen Hund richtig einzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten, ist kaum weniger wichtig als die Verkehrserziehung. Hier ein paar Gedankenanstöße:

**Ein Hund muss die Rangordnung in seinem “Familien-Rudel” begreifen. Jedes Familienmitglied, auch ein Baby, muss vom Hund respektiert und als ranghöher akzeptiert werden.

**Ist der Hund bereits vor einem Kind in der Familie, muss ihm die Anwesenheit des neuen Familiemitglieds als positiv vermittelt werden.

** Babys und kleine Kinder sollten nicht unbeaufsichtigt mit Hunden spielen.

** Kleine Kinder sollten nicht alleine mit dem Hunden spazieren gehen. Mag der eigene Hund noch so gutmütig sein, andere sind es vielleicht nicht und was dann? Das Kind steht mittendrin, oder versucht seinen Hund zu retten, gar nicht auszudenken, was da passieren kann.

** Ein Hund hat seine eigenen Bedürfnisse. Wenn er keine Lust zum Spielen und Toben hat, müssen Kinder das akzeptieren – ein Hund ist kein Stofftier, auch nicht wenn er noch ein Welpe ist. Ganz wichtig: Ruhephasen akzeptieren!

** Erklären Sie Kindern auch, dass Hunde es nicht mögen, wenn man sie beim Fressen oder Schlafen stört und auch nicht, wenn man sie am Schwanz zieht.

** Die Hundeerziehung sollte von jedem Familienmitglied mit gleicher Konsequenz durchgeführt werden. Sonst ist der Hund verunsichert und der Erfolg bleibt aus. Haben Sie vor, eine Hundeschule zu besuchen, sollten alle Familienmitglieder nach jeder Stunde über den neuen “Lernstoff“ unterrichtet werden.

** Hunde streicheln finden fast alle Kinder toll. Mit Hunden toben genauso – aber schnell hat der Welpe fester gezwickt, als beabsichtigt (und das kann gemein weh tun) und der Hund hat, vor lauter Freude, das Kind im Spiel umgerannt. Kinder und Hunde müssen das gemeinsame Spielen lernen, damit jeder weiß, was den anderen erwartet.

** Oft kommt es vor, dass der Hund im Kinderzimmer verschwindet und sich ausgerechnet das Lieblingsplüschtier zum spielen aussucht. Es ist verständlich, dass Kinder dann sauer werden und sich zu unüberlegten Reaktionen hinreißen lassen. Auch hier ist vorher eine Aufklärung nötig – für Kind und Hund – auch der Hund kann verstehen lernen, welches Stofftier er nicht zu nehmen hat!

Grundsätzlich sollte kein Hund für ein Kind angeschafft werden. Man sollte sich als Eltern immer im Klaren sein, dass die Versorgung des Tieres den Erwachsenen zufällt. Es spricht nichts dagegen, wenn die Kinder mithelfen, aber immer unter Aufsicht!

Und wie schön ist es, wenn Kind und Hund gute Freunde sind und durch dick und dünn miteinander gehen.


- Kot als Ärgernis -

"Wer tritt schon gerne in einen Haufen?" - "Keiner!"

Somit ist schon alles gesagt. Jeder Hundebesitzer muss Tüten bei sich haben, wenn er mit seinem Hund unterwegs ist, um die Hinterlassenschaften seines Hundes weg machen zu können.

- Leishmaniose - ( Mittelmeerkrankheit )

Eine weitere gefährliche Erkrankung ist die Leptospirose. Sie ist auch unter dem Namen Stuttgarter Hundeseuche oder Weilsche Krankheit bekannt. Die Erreger dieser Erkrankung gehören zu den Bakterien. Verschiedene Leptospirenarten sind nicht nur für den Hund, sondern auch für den Menschen gefährlich. Hunde, Ratten, Mäuse und andere Tiere gelten als Ansteckungsquellen. Auch verschmutzte Teiche, Tümpel, Gräben oder Sümpfe beherbergen das Bakterium.

Die Krankheit beginnt oft mit abnormer Müdigkeit und schwankendem Gang, der besonders das Springen und Treppensteigen erschwert. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommt es dann zu Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall und zu Schädigung der Leber und der Nieren.


- Literatur -

Wer sich über die spezielle Art des Podenco informieren und amüsieren möchte, der kann an dem Buch von Lilian Braun " Podenco, der etwas andere Jagdhund " nicht vorbei. Zu bestellen direkt bei der Autorin unter

www.podencofreunde.de


-
Mittelmeerkrankheiten -

siehe unter Babesiose, Ehrlichose, Herzwürmer und Leishmaniose


- M
antel -

"Hihi, der Hund hat einen Mantel an." genauso dachte ich auch bevor ich mich näher damit beschäftigt habe. Die Hunde mit  kurzem Fell haben keinen Wärmepuffer wie die anderen Hunderassen. Den Kurzhaar-Hunden fehlt das wollige Unterfell. Im besonderen fehlt dem Windhund das Unterhautfettgewebe daher friert er besonders schnell. Wenn ein Hund sich ausgetobt hat und dann mit Herrchen oder Frauchen gemütlich nach Hause läuft und dabei auskühlt kann man schnell eine dicke Tierarztrechnung haben, nur wegen dem Fehlen eines Mantels. Leider ist auch hier nicht Mantel gleich Mantel. Ein Mantel sollte passen bzw. dem Körper auch in der Bewegung angepasst sein, wie unsere Kleidung auch.

Einen solchen Mantel finden Sie in meinem SHOP.

- Maulkorb -

Eventuell haben Sie schon Bilder oder Filme von Windhunden auf der Rennbahn gesehen. Dies Hunde tragen Maulkörbe. Nicht weil diese Hunde Bestien sind, sondern den "künstlichen Hasen" vor dem Zerfleischen zu bewahren. ZUm andern sind die Hunde so wild auf diesen Hasen, dass es daher Streit darum geben könnte und um hier mögliche Verletzungen zu vermeiden haben die Hunde spezielle Maulkörbe.

Dieses "fanatische" Verhalten, wie bei einem Hasen kann auch bei manchen Vertretern im Spiel auftreten. Denn diese Hunde wurden ja schließlich seit Jahrzehnten für die Jagd eingesetzt aufgrund dieses tunnelblickartigen  "verbissenen" - Ich bekomme den Hasen - Verhaltens. Wenn dies der Fall sein sollte, wäre hier ein Maulkorb ratsam.

In einigen wenigen Fällen ist es aber dann wirklich so, dass sich manche Hunde einfach nicht "riechen können" und deswegen zu Keilereien kommen kann. Man sollte nichts riskieren und diesen Kandidaten einen Maulkorb verpassen.

Diese speziellen Maulkörbe finden Sie in meinem  SHOP.


-
Nassfutter -

Schmeckt dem Hund bestimmt sehr, nur als Hauptnahrungsmittel nicht besonders geeignet. Die Zähne bekommen schnell Beläge, der Magen kann nicht wie er soll seine Arbeit tun, der Hund nimmt meist zu wenig Wasser zu sich und das was hinten rauskommt......... nah ja.

Einen Löffel Nassfutter zum Trockenfutter dazu, dagegen spricht nichts, nur als Alleinfutter nicht anzuraten.


-
Ohren -

Die Ohren des Hundes sollten schön rosa, weich glänzend und geruchslos sein.

Findet man schmalzhaltigen dunklen Belag vor, so ist in der Regel nur eine Reinigung der Ohren notwendig. Dazu benötigt man ein Ohrenreinigungsmittel und ein weiches Tuch. Das Mittel wird am oberen äußeren Rand des Ohres eingeträufelt und durch massieren von außen im Ohr verteilt. Dadurch wird der Ohrenschmalz gelöst. Danach das Ohr mit dem Tuch vorsichtig reinigen. Niemals sollte man tief ins Ohr eindringen, da dies dem Hund Schmerzen bereitet und ihn verletzen kann.

Einen Tierarzt sollte man auf jeden Fall aufsuchen, wenn die Ohren stark gerötet sind und ein gelber, grüner, schwarzer oder blutiger Belag bzw. Ausfluss vorliegt. Riecht es dazu noch unangenehm aus den Ohren, so liegt höchstwahrscheinlich eine Infektion vor. Auch wenn der Hund sich häufig am Ohr kratzt, den Kopf schief hält, oder sich an den Ohren nicht berühren lässt oder den Kopf nur schwer aufrecht halten kann, sollte der Arzt aufgesucht werden.


-
Podenco -

Man schreibt dem Podenco folgende Wesenszüge zu:

eigenwillig, temperamentvoll, sehr bellfreudig, wachsam, anhänglich an den Besitzer, reserviert gegenüber Fremden, starke Expansionstendenz

(Unser Podenco ist alles andere NUR NICHT RESERVIERT GEGENÜBER FREMDEN ganz im Gegenteil.)

Unter PFLEGE und HALTUNG heißt es: Der Podenco ist sehr reinlich, pflegeleicht, benötigt konsequente Erziehung, fordert viel Aufmerksamkeit vom Besitzer, bellt bei jeder Gelegenheit, lebhaft in der Wohnung und im Freien, starker Bewegungs- und Beschäftigungsdrang.

(Dem kann ich "soweit so gut" zustimmen.)


-
Parvovirose -  ( Krankheit )

Es handelt sich um eine besonders häufig auftretende Krankheit. Von Viren verursacht. Da diese Erreger extrem widerstandsfähig sind und Monate bis Jahre in der Außenwelt überleben können, wird die Parvovirose nicht nur durch Kontakt von Hund zu Hund, sondern häufig über den Menschen und leblose Gegenstände übertragen. Die Erkrankung kann rasant verlaufen und innerhalb von Stunden zum Tod durch Herzmuskelentzündung führen. Heute treten jedoch vornehmlich Magen-Darm- Entzündungen auf. Sie äußern sich in anfänglichem Fieber, begleitet von starkem Erbrechen und Durchfall, der wässrig, schleimig oder blutig sein kann. Die Tiere fressen nicht, sie magern schnell ab und verlieren viel Flüssigkeit, was schließlich zum Tod führt.


-
Schmuck-/Zier-Ketten -

Der sogenannte "letzte Schrei". Sicher diese Ketten sind nicht dazu gedacht den Hund fest zu halten oder gar ein reguläres Halsband zu ersetzen. Diese Ketten wirklich "nur" Schmuck. Allerdings ein glücklicher Hundehalter überträgt seine Zufriedenheit auf den Hund......... Bei einigen Hunden habe ich, außerdem diese Phänomen selbst festgestellt, dass die Hunde sich anders verhalten haben wenn sie sich selbst "schön" gefunden haben.

Genau diese Ketten finden Sie in meinem SHOP. Allerdings achtete ich darauf, dass es nur reine Naturmaterialien sind und verwende bei einigen Modellen auch Halbedelsteine, denen man Heilwirklungen nach sagt. Schauen Sie einfach mal in meinem SHOP vorbei.


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Staupe -( Krankheit )

Die Staupe wird durch ein Virus verursacht. Die Ansteckung erfolgt zumeist durch direkten Kontakt von Hund zu Hund, aber auch indirekt durch Einschleppung mit Schuhen oder Kleidung. Die Erkrankung beginnt mit hohem Fieber, Augen- und Nasenausfluss und mit der absoluten Nahrungsverweigerung der Hunde. Im weiteren Verlauf der Erkrankung äußert sich die Staupe auf verschiedene Art und Weise. Man unterscheidet drei Verlaufsformen, die aber ineinander übergehen können. In jedem Fall muss ein Tierarzt aufgesucht werden.

Die Tiere, die eine Staupe überlebt haben, behalten häufig lebenslange Schäden wie Zahnschmelzdefekte, spröde rissige Pfoten und unter Umständen Verhaltensstörungen zurück.


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Stehlen / Stibitzen -

Welche Ursachen kann es haben? -  Hunde die von der Straße kommen, mussten um zu überleben ihr Essen sich zusammen klauen. Diese Hunde versteht nicht auf Anhieb, dass sie jetzt keine Wurst mehr stehlen müssen.

Vielleicht hilft dieser Tipp ja weiter. Ich möchte allerdings vorab bitten, dies nicht bei ängstlichen Hunden anzuwenden. Hier hilft ein ruhiges, konsequent angewendetes “NEIN!” viel mehr.

Man braucht ein Stück Fleischwurst, einen Bindfaden, eine leere Konservendose. In die Konservendose macht man ein kleines Loch. Dort befestigt man den Bindfaden. Dann füllt man die Dose mit irgendetwas, was schön scheppert und verschließt das Ganze mit einem Plastikdeckel. Nun bindet man das andere Ende an die Wurst. Jetzt legt man den “Köder” aus und versteckt sich in der Nähe. Tappt der Hund in die “Falle” und alles fällt scheppernd zur Erde, dann kommt man aus dem Versteck heraus und unterstreicht die Aktion mit einem “NEIN!”. Anschließend sammelt man alles ruhig ein, legt den Köder gut weg – der Hund darf jetzt natürlich nicht an die Wurst ran kommen. Ein wenig später gibt man dem Hund in seiner Schale ein Stück von genau dieser Wurst. So lernt er, dass die Wurst nicht stehlen muss, sondern dass sein Herrchen oder Frauchen ihm die Wurst gibt.

Es gibt viele Methoden, die zum Ziel führen, mit Geduld und Konsequenz. 

In den Büchern von Günther Bloch und Petra Führmann finden Sie sicherlich Hilfestellungen. Natürlich auch in einer guten Hundeschule.

 
- Streunen -

Unter Verselbständigung versteht man das Verhalten eines Hundes, der nicht auf seinen Halter achtet, seiner Wege geht, sich ausschließlich um seine Belange kümmert und unter Umständen auch streunt.

Sollten Sie nun frisch gebackener Besitzer eines Hundes sein, der womöglich zum Streunern neigt (auch Welpen können das), so verlassen Sie sich bitte nie darauf, dass der Hund Ihnen aufgrund seines natürlichen Folgetriebes nachlaufen wird und deshalb immer frei laufen kann!

Bedenken Sie bitte: Der Hund ist uns anfangs nicht dankbar, dass er mit uns leben darf! Anfangs steht für ihn sicher die Trennung von seinem Rudel, das Herausreißen aus seiner gewohnten Umgebung, neue Sozialpartner (Menschen) u.s.w..

Der Frust ist sonst groß, wenn Hund in seinem neuen Zuhause selbstbewusst auf eigene Faust seine Umgebung erkundet und Sie dabei einfach stehen lässt, um in die entgegen gesetzte Richtung zu laufen. Auch minutenlanges Verstecken hinter Bäumen hilft da nicht immer weiter, der Hund kommt gar nicht auf die Idee nach einem zu suchen.

Wichtig: Bei einem gerade erst übernommenen Straßenhund ist die Anleinpflicht absolut notwendig!

Anleinen ist hierbei nicht nur auf Spaziergängen nützlich, sondern kann auch in der Wohnung (z.B. um die Hüften gebundene längere Leine – bitte dabei Unfallgefahr abschätzen) nützlich sein. Man zeigt dem Hund dadurch uns zu folgen und zwar überall hin, z.B. es Wäsche aufhängen, Gartenarbeit. Dabei sollte der Hund keine negativen Erlebnisse haben (z.B. stundenlanges langweiliges Warten). Damit baut man die erste Bindung zum Hund auf.

Viel Zeit mit dem Hund verbringen, Hund gerechtes  miteinander spielen, den Hund ausbilden – über Streicheleinheiten und Zuwendung. All dies zeigt dem Hund: hier ist ein tolles neues Rudel für mich, hier kann ich mich aufhalten.

Z.B. Nehmen Sie ein Leckerli in die Hand, gut sichtbar für den Hund. Versucht er Blickkontakt aufzunehmen – um herauszufinden, wie er an die Belohnung kommt – geben sie ihm sofort das Leckerli, loben ihn mit immer dem gleichen Wort -  “fein, SCHAU” - wiederholen Sie dies nicht stundenlang, aber immer wieder.

Wirken Sie der Verselbständigung gleich zu Anfang ihrer neuen “Partnerschaft“ entgegen. Besser der Hund läuft einige Monate an der langen Leine und kann anschließend Freiheiten genießen, die man in unserem Land nur einem gut erzogenen, umgänglichen Hund zugestehen kann – als eine kurze Zeit des Freilaufes, die für einen unerzogenen Hund ohne Bindung sehr viele Gefahren birgt und jede Menge unnötigen Ärger bringen kann!


- Spielen -

Eine wichtige und wohl auch die erste Art eine Bindung zu seinem neuen Lebensgefährten aufzubauen. Allerdings will richtiges Spielen auch gelernt sein.

Eine gute Hundeschule, wie z.B. die von Alexanda Dentz www.hahuti.de, bieten für Welpen spezielle Stunden an und natürlich auch für erwachsene Hunde.

Sogenannte Erziehungsspiele sind für die Bindung zwischen Mensch und Hund sehr wichtig. Gleichzeitig wird der Hund im Spiel erzogen. Ein sehr hilfreiches Buch gibt es von Petra Führmann im Kosmos Verlag " Erziehungsspiele für Hunde ".


- Stubenrein -

Die Erziehung zur Stubenreinheit erfordert hohe Aufmerksamkeit und gute Beobachtung des Welpen durch den Tierbesitzer. Anfangs ist die eine oder andere “Bescherung” in der Wohnung unvermeidlich, bei konsequenter Erziehung sollte das Tier aber in ein bis drei Wochen stubenrein sein.

Anfangs sollte der Welpe möglichst oft ins Freie geführt werden – besonders nach dem Aufwachen, nach dem Fressen und Trinken oder nach einem Spiel. Der Tierbesitzer lernt bald das Verhalten und die Unruhe des Welpen richtig zu deuten. Gleichzeitig sollte man ein Kennwort wie “Hinaus”, "Gassi" oder “Pippi machen” verwenden. Bei besonders langen Strecken (Stiegenhäuser oder Liftfahrten in Hochhäusern) sollte das Tier anfangs noch getragen werden. Grundsätzlich gilt aber: Lieber etwas früher oder einmal zu viel, als einmal zu wenig.

Es ist außerdem äußerst wichtig, den Hund sofort zu belohnen, dass er weiß was richtig und was falsch ist. Sobald er sein Geschäft verrichtet hat bekommt er ein kleines Leckerli und ganz viel Lob zu hören. Denn der klang der Stimme ist es, die den Hund lernen lässt.

Zu Beginn ist es ratsam immer den selbe Platz im Freien aufzusuchen. Dieser wird so lange nicht verlassen, bis das “Geschäft” erledigt ist. Die Auswahl dieses Platzes gewährleistet besonders in dicht verbautem Gebiet für später, dass der Hund nicht wahllos (am Gehsteig oder in Sandkisten) Harn oder Kot absetzt.

Sollte trotz allen Bemühungen dennoch ein Malheur passieren. Gilt es RUHE ZU BEWAHREN!! Wenn Sie ihn auf frischer Tat ertappen, reicht ein “NEIN” oder “PFUI” und dann sofort mit ihm raus. (Bitte nicht erst entfernen und dann erst raus.) Der Hund lernt so: Draußen wird Pippi gemacht.

Die verunreinigte Stelle sollte hinterher sorgfältig gereinigt werden, damit der Welpe nicht durch Geruchsmarkierung zu weiterem Kot- oder Harnabsatz veranlasst wird.

Nimmt man ein bereits erwachsenes Tier bei sich auf, das nicht zur Stubenreinheit erzogen ist, geht man nach den gleichen Regeln vor. Meistens haben die älteren Tiere dies schon nach wenigen Tagen begriffen.

Tipp: Bei ganz hartnäckigen Hunden hat sich der T-Shirt Trick bewährt. Einfach die Hinterbeine des Hundes durch die T-Shirt Arme stecken und vielleicht noch ein Handtuch um den Genitalbereich legen. Dann die Zipfel am Rücken verknoten. Nun bepinkelt der Hund sich selber – bitte auch hier mit einem “NEIN” schimpfen und direkt mit dem Hund vor die Tür gehen (Vorgehensweise wie oben). Herr/Frauchen sind so entspannter, das reicht oft schon aus, um das Problem zu lösen.

Sollte ein älterer Hund plötzlich seine Stubenreinheit verlieren, sind sowohl psychische als auch physische Störungen als Ursache in Betracht zu ziehen. Da der Hund normalerweise nie sein Lager verunreinigen würde, kann man versuchen, zum Beispiel seine Decke auf den Ort der Missetat (natürlich nach gründlicher Reinigung) zu legen. In diesem Fall ist aber ein praktischer Tierarzt aufzusuchen, um krankheitsbedingte Ursachen auszuschließen oder zu beseitigen.

- Tollwut - (Krankheit )

Die Tollwut ist für alle Säugetiere – ebenso für den Menschen lebensgefährlich. Das Tollwutvirus wird bei unseren Haustieren fast ausschließlich durch den Biss infizierter Füchse übertragen. Es greift das zentrale Nervensystem an und ruft Aggressivität, Wesensveränderungen und Lähmungserscheinungen hervor. Fortschreitende Ruhelosigkeit, Gleichgewichtsstörungen gefolgt von Krämpfen und Lähmungen führen schließlich zum Tode. Der Mensch infiziert sich seltener an Füchsen als am Biss durch tollwutkranke Hunde und Katzen. Aufgrund der enormen Gefahr für den Menschen gehört die Tollwut zu den anzeigepflichtigen Seuchen und unterliegt als solche der staatlichen Kontrolle. Behandlungsversuche sind bei tollwutkranken und tollwutverdächtigen Tieren verboten. Tollwutverdacht besteht auch dann, wenn ein Kontakt mit einem tollwutkranken oder tollwutverdächtigem Tier nur vermutet wird. In einem solchen Fall kann die Tötung angeordnet werden, es sei denn, Ihr Tier ist nachweislich gegen Tollwut geimpft.

Zur Info: Es gibt inzwischen ein Tollwutserum das man nur alle 3 Jahre impfen muss. Fragen Sie ihren Tierarzt.


- Trockenfutter -

Gibt es wie Sand am Meer.

Am Anfang ist es ratsam das Futter des Vorbesitzers für einige Zeit weiter zu geben. Durch den Umzug und die neuen Lebensverhältnisse ist der Hund zur Genüge gestresst, dass muss nicht der Darm auch noch Stress erfahren durch neues Futter.

Gegen Sie nicht konform mit dem Futter des Vorbesitzers. Informieren Sie sich gründlich, den der Markt bietet "zu viel" um eine schnelle Entscheidung treffen zu können. Wichtig ist wie immer, das Interesse des Hunde im Auge zu haben und nicht nach der Mode der Werbung oder der Meinung des Nachbarn zu gehen. Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie die Inhaltsstoffe. Brauchen Sie Leistungsfutter oder Futter für einen Familienhund. Gehört Ihr Hund zu den kleinen oder zu den großen Rassen.........

Es müssen genügend Vitamine und Mineralstoffe enthalten sein und wenn möglich ohne künstliche Farb- und Aromastoffe versetzt sein.

Wir füttern unseren Hunden Happy Dog Supreme Neuseeland/Irland/Toscana von www.hahuti.de.


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TASSO -

Jeder verantwortungsvolle Hundehalter sollte seinen Hund beim Tierarzt chippen lassen. Dabei wird dem Hund ein kleiner Chip unter die Haut gespritzt und ist er immer und überall zu identifizieren.

TASSO ist ein Haustierzentralregister, hier kann man sein Tier KOSTENFREI registrieren lassen mit Hilfe des implantierten Chips kann dann TASSO übergreifende Suche starten.

Denn sollte Ihr Hund doch einmal, aus welchen Gründen auch immer, weg laufen, so kann mit Hilfe von TASSO eine Suchaktion gestartet werden.

www.tasso.de


- Urlaub -

Muss sein!! Am besten mit Hund. Nur wo kommt kann man Hunde mitbringen? Z.B. findet man bei den bekannten Suchmaschinen im Internet viele Adressen. Einfach "Urlaub mit Hund" eingeben und die Suche beginnt. Vergleichbare Suchbegriffe führen natürlich auch zum Ziel.


- Verlustängste -

Hunde, die unter Verlustängsten leiden benötigen sehr viel Verständnis und Liebe. Diese Hunde haben womöglich das erste Mal in ihrem Leben erfahren was Wärme, Streicheleinheiten, Geborgenheit und Zuwendung ist. Dass ein solcher Hund jedes Mal denkt, dass die Person nicht mehr wieder kommen könnte, wenn das Haus verlassen wird, das kann wohl jeder nachvollziehen. Daher sollte das "Alleine lassen" ganz behutsam geübt werden. Am Angang nur wenige Minuten und dann die Zeit immer länger werden lassen. Vor allem ist es sehr Wichtig, dass das Weggehen und das Heim kommen nichts besonderes ist. Kein großes „Tschüss“ sagen oder extremes begrüßen. Es ist normal, dass jemand geht und es ist normal, dass jemand wieder zurück kommt.

 

- Würmer -

Wie äußert sich nun Wurmbefall?

Fast alle Hunde durchlaufen in ihrem Leben eine Wurminfektion. Die Symptome hängen stark von Alter, Gesundheitszustand und Widerstandsfähigkeit des Tieres und von der jeweiligen Wurmart ab. Da die Symptome aber meist keinen direkten Rückschluss auf die Art der Wurminfektion zulassen, empfiehlt sich die Behandlung mit einem Mittel, dass gegen alle Wurmarten wirkt.

Folgende Symptome können auf Wurmbefall hinweisen

- Sichtbare Wurmteile im Kot (Untersuchung durch Tierarzt)

- Erbrechen

- Blutarmut

- Blut im Kot

- Schlechte Wundheilung

- Glanzloses, struppiges Fell

- Gewichtsverlust, Abmagerung

- aufgeblähter Bauch bei Jungtieren (sog. Wurmbauch)

- verminderte Fruchtbarkeit

- Leistungsminderung

- allgemein herabgesetzte Widerstandskraft und Vitalität

Bei Jungtieren kann massiver Befall der Tiere sogar zum Tod führen

Der Infektionsweg und Entwicklungszyklus der Wurmlarven wird auch “Lebenszyklus” genannt und ist für die einzelnen Wurmarten charakteristisch. Leider ist es kaum möglich, einer Infektion vorzubeugen, da man die Tiere den Gefahrenquellen nicht entziehen kann. Tiere mit Auslauf können sich quasi überall infizieren. Daher ist die regelmäßige Entwurmung der Tiere mit geeigneten Mitteln zu empfehlen.

Zu den so genannte Zoonosen, also Krankheiten, die vom Tier auch auf den Menschen übertragen werden können, zählen die Hundespulwürmer. Die Infektion mit Würmern kann zu schweren Organstörungen und -schäden führen, die sogar tödlich verlaufen können. Menschen infizieren sich über den Mund, indem sie die Spulwurmeier aufnehmen (durch Streicheln, wenn die Eier am Hundefell kleben, Gesichtslecken). Schluckt ein Mensch das Ei des Spulwurm, gelangt es über den Magen in den Dünndarm. Dort schlüpft die Larve aus dem Ei und wandert durch die Darmwand in das Blutgefäßsystem. Über das Blutgefäßsystem gelangt sie in die Leber, weiter in die Lunge und in das arterielle Gefäßsystem. Über die Blutgefäße kann die Larve schließlich bis in das Gehirn oder das Auge vordringen und in den genannten Organen Schäden hervorrufen. Da jedoch der Mensch ein Fehlwirt ist, können sich keine Würmer aus den Eiern bilden.

Im “Fehlwirt" - Mensch können Würmer Erkrankungen wie Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Leber- oder Lungenentzündungen, Sehstörungen, Hirn- und Rückenmarksschädigungen, epileptische Anfälle, stark juckende Ekzeme und allergische Reaktionen hervorrufen. Art und Ausmaß der Symptome sind davon abhängig, in welchen Organen und in welcher Zahl sie auftreten. In schlimmen Fällen kann es sogar zum Tod kommen.

Eine Wurmkur sollte mindestens jedes halbe Jahr beim Hund durchgeführt werden. Dazu gibt es verschiedenste Präparate in Tabletten, Pasten oder Tinktur. Man sollte jedoch beachten, dass nicht jedes Präparat gegen alle Wurmarten hilft. Man sollte sich mit seinem Tierarzt absprechen, wenn man sich nicht sicher ist welches Präparat zu nehmen ist, da es auch frei erhältliche Wurmkuren gibt. Auch kann man den Kot des Hundes zur Untersuchung beim Tierarzt abgeben, der dann einen Wurmbefall diagnostizieren kann.

Eine noch bessere Absicherung bekommt man, wenn man Kotproben seines Hundes beim Tierarzt zur Untersuchung abgibt. So muss man nicht unnötig mit Chemie den Hund belasten und kann doch im Falle des Wurmbefalls, eine Wurmkur machen.


- Xxxx-

XL - Hunde heißt, dass diese Hunde größer als 70 cm Schultermaß haben.

Die bekanntesten sind wohl die Deutsche Dogge, der Irish Wolfhound und der Bernhardiner. Bei den Windhundrassen wird den meisten der Barsoi und der Afghane bekannt sein.

Allerdings gibt es auch Galgos die eine solch stattliche Größe erreichen können.


-
Yxxx -

 

 

- Zahnpflege -

Gutes Trockenfutter hält die Zähne gesund.

Die Zähne des Hundes sollten weiß und gesund sein. Der Atem sollte nicht riechen und das Zahnfleisch rosa sein. Achtung!!, bei einigen Rassen hat das Zahnfleisch teilweise schwarze Flecken, was nicht mit einer Krankheit zu tun hat. Das sind natürliche Pigmentflecken.

Ist das Zahnfleisch gerötet und riecht der Hund unangenehm, so können dies Zeichen für eine Zahnerkrankung sein. Man sollte regelmäßig das Hundemaul und die Zähne kontrollieren. Am besten bei der täglichen Zahnpflege durch eine alte Zahnbürste oder einen Frotteelappen. Alle 2 Tage sollte der Hund einen Kauknochen bekommen – auch diese reinigen die Zähne und stärken das Zahnfleisch. Noch besser in der Wirkung sind so genannte Dental-Kaustreifen.

Diese speziellen Dental-Kaustreifen finden Sie im  SHOP.

Stellt man jedoch Verfärbungen des Zahnes, einen Belag auf den Zähnen oder gar Zahnstein fest, so ist ein Tierarztbesuch notwendig. Der Tierarzt kann dann entscheiden, ob eine operative Entfernung notwendig ist und wie prophylaktisch vorzugehen ist.


- Zecken -

Siehe Borreliose 

 

- Zerstören -

Hat meist klare Ursachen. Ein Junger Hund testet ob das Tischbein auch zum Essen ist, oder zum Spielen zu gebrauchen. Es liegt an Ihnen dem Hund klar zu machen, das möchte ich nicht haben.

Ein älterer Hund zeigt meist dadurch seinen Unmut darüber, dass ihm etwas nicht gefällt. Dieser Grund muss herausgefunden werden und wenn dieser Grund klar ersichtlich ist. Muss dem Hund durch klares Training verständlich gemacht werden, dass diese Verhalten nicht in Ordnung ist.

Allerdings gibt es auch noch den Grund der LANGEWEILE. Hier liegt es an ihnen den Hund zum einen richtig und sinnvoll auszulasten durch genügend Auslauf mit Spielen die nicht nur den köper fordern sondern auch den Geist. Zum anderen in der Risikozeit eine Beschäftigung zu geben. Z.B. kann mann ein Kongball mit Leberwurst füllen (nicht ganz) und der Hund ist über längere Zeit damit beschäftigt die Leberwurst aus diesem Kongball zu bekommen.

 

Dies ist eine Auflistung von Erfahrungen, die ich selbst gemacht habe und auch Fakten von Tierärzten, Hundeschulen und erfahrenen Hundehaltern.

Was nicht heißen soll, dass durch neue Erfahrungen oder neue Informationen diese Seite nicht ergänzt werden könnte.

Von daher lohnt es sich immer wieder nachzugehen was sich neues ergeben hat.

Danke, auch für Ihre Hilfe.

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